Generalversammlung 2024

Am 16. Mai 2024 begrüßte die ARGE Einsatzleiter*innen, Vertreter*innen des Landes und Systempartner zur jährlichen Generalversammlung. Im schönen Ambiente der Taube in Alberschwende gaben die Geschäftsführerin Simone Bemetz-Kochhafen sowie die Vorsitzende Kitty Hertnagel Rück-, Ein- und Ausblicke zur Arbeit der ARGE und der MOHIs vor Ort. Zentrales Thema der Versammlung war Solidarität ohne wenn und aber, auch in schwierigen Zeiten, als Herzstück der Organisation.

Im Zentrum der Veranstaltung standen Danksagungen und Ehrungen: Kitty Hertnagel würdigte die Mitarbeiterinnen der ARGE für ihren Einsatz. Geehrt wurden Herlinde Wachter des MOHI Innermontafon für ihr 20-jähriges Engagement als Einsatzleiterin sowie Anita Pfefferkorn aus Frastanz und Vorsitzende Kitty Hertnagel für 20 Jahre Mitarbeit im Vorstand. Die GF und die Vorsitzende dankten dem gesamten Vorstand für die gute Zusammenarbeit.

Solidarität in Zahlen
Die beeindruckenden Zahlen des Jahresberichts unterstreichen die wachsende Bedeutsamkeit der MOHIs: Über 616.417 Einsatzstunden wurden geleistet, 5.317 Personen wurden betreut. 768 Klient*innen besuchten Tagesbetreuungen. Besonders erwähnenswert ist das neue Angebot der Mehrstundenbegleitung mit 46.478 Betreuungsstunden. Die Altersstruktur zeigt, dass 39% der betreuten Personen 85 Jahre und älter sind, was die Bedeutung der MOHI für die älteren Generationen hervorhebt.

Auf den Bericht der Kassaprüferin Cornelia Reibnegger (GF Hard) folgten Grußworte unserer Ehrengäste: Der Alberschwender Bürgermeister Klaus Sohm, Obmann des KPV Wolfgang Rothmund sowie Landesrätin Katharina Wiesflecker und Fachbereichsleiter Nikolaus Blatter lobten die großartige Arbeit der MOHIs und die gute Zusammenarbeit mit der ARGE.

Sehr stimmig wurde der Abend durch die Alberschwender "Tonzlmusig" begleitet: 5 junge talentierte Bläser unter der Leitung von Stefan Bär begeisterten die Gäste. Einen schönen Ausklang für den Abend waren die vielen guten Gespräche und Begegnungen. Danke allen Anwesenden!

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Bewirke Wertvolles!

 

Als Helfer*in beim Mobilen Hilfsdienst

bist du für ältere und betreuungsbedürftige Menschen da, damit sie so lange wie möglich zuhause in ihrer gewohnten Umgebung gut und selbstbestimmt leben können.

Deine Aufgaben
- Betreuen und Begleiten der Klient*innen im Alltag
- Mit ihnen und für sie kochen
- Besorgungen und Fahrdienste übernehmen
- Bei der Hausarbeit unterstützen
- Spazieren, Vorlesen, Zuhören

Wir bieten dir
- eine sinnerfüllende, abwechslungsreiche Aufgabe  
- flexible Arbeitsmodelle und Zeiteinteilung
- Weiterbildungsmöglichkeiten
- ein wertschätzendes Miteinander und regelmäßigen Austausch

Das bringst du mit
- Du arbeitest gerne mit Menschen
- Du bist motiviert, zuverlässig und engagiert
- Du begegnest Menschen offen und wertschätzend

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Foto: Shutterstock
Betreuung

Seit 25 Jahren Füreinander und Miteinander

24. Generalversammlung im Kolpinghaus und 25-Jahrfeier in der inatura in Dornbirn
Die Arbeitsgemeinschaft Mobile Hilfsdienste feiert im Juni 2023 ihren 25. Geburtstag. Seit 1998 wirken die örtlichen Mobilen Hilfsdienste unter einem gemeinsamen Dach. Miteinander werden ältere und betreuungsbedürftige Menschen unterstützt, damit sie so lange wie möglich zuhause in ihrer gewohnten Umgebung gut und selbstbestimmt leben können. Für den damaligen Landesrat Dr. Hans-Peter Bischof war die Gründung am 23.06.1998 „ein großer Tag für die soziale Landschaft Vorarlbergs“. Obfrau Kitty Hertnagel und Geschäftsführerin Simone Bemetz-Kochhafen zogen bei der GV die Bilanz des Jahres 2022.

Aktuelle Bilanz
Im Jahr 2022 standen 1.850 Helferinnen und Helfer im Einsatz und leisteten 606.278 Einsatzstunden für die Klienten. Die 48 MOHIs betreuen flächendeckend 5.222 Personen, 17 Tagesbetreuungen werden zudem von MOHIs geführt. 14 % aller Helfer:innen haben eine Heimhilfeausbildung absolviert, die Zahl der Anstellungen ist auf 13 % gestiegen. Der Männeranteil liegt bei 8 %. „Von höchster Bedeutung ist die ideelle Wertschöpfung für betreuungsbedürftige Mitmenschen, sie können zuhause in gewohnter Umgebung den Lebensabend verbringen“, so Kitty Hertnagel.

Umfangreiche Aufgaben
Geschäftsführerin Simone Bemetz-Kochhafen erläuterte in ihrem Bericht die vielfältigen Aufgaben und laufenden Projekte - wie das erfolgreich absolvierte Sturzpräventionsprogramm OTAGO das gemeinsam mit Sicheres Vorarlberg umgesetzt wurde. Betreute Mittagstische, Essen auf Rädern, Mobile Familienentlastung, Tagesbetreuung, und seit der Pandemie auch vermehrt Aushilfe in Pflegeheimen und steigende Mehrstundenbegleitungen zählen zu den Angeboten des MOHI. Die zielgerichteten Weiterbildungsangebote des Mohi halten die Qualität des Angebotes hoch. Das Helfer:innen-Treffen – wie 2022 mit über 600 Teilnehmenden in Feldkirch – wird im Zweijahresrhythmus als größeres Dankeschönfest veranstaltet. 

25-Jahr-Jubiläum mit Dank
Bei der an die GV folgenden Feier in der inatura, moderiert von „Frau Gertraud“, einer pfiffigen Figur der Figurenspielerin Frauke Jacobi standen zwei Gespräche am Runden Tisch sowie der Dank an alle Beteiligten im Vordergrund. Der erste Runde Tisch bestand aus Dr. Greti Schmid, die von 1998 bis 2000 den Vorsitz führte, Uschi Österle, die von 1999 bis 2015 als Geschäftsführerin tätig war und Gründungsmitglied Willi Hagleitner, der von 1998 bis 2013 im Vorstand tätig war. Beim zweiten Runden Tisch diskutierten Dr. Nikolas Blatter, Fachbereichsleiter für Senioren und Pflegevorsorge des Landes Vorarlberg in Vertretung von Landesrätin Katharina Wiesflecker - Obfrau Kitty Hertnagel, die seit 2010 den Vorsitz innehat, sowie Simone Bemetz-Kochhafen, die seit 2015 als Geschäftsführerin fungiert. Nach einem Rückblick auf die Gründungsjahre und laufenden Herausforderungen wurde vor allem gedankt:

 „Dank gilt den Gründern für ihren Weitblick, den Helfer:innen, die mit vollem Herzen täglich für die betreuten Menschen da sind, den Einsatzleiter:innen für ihr wertvolles Engagement ebenso wie den ehrenamtlichen Funktionäre für die konstruktive Zusammenarbeit. „Wir schätzen unsere Partner und Wegbegleiter für ihr gutes und ehrliches Miteinander. Den Referent:innen und Supervisor:innen danken wir für ihren fachkundigen Beitrag zu unserer Arbeit. Ein Dank ans Land und die Gemeinden für ihre unersetzliche Unterstützung, die weit über das Materielle hinausgeht. Und zu guter Letzt danken wir unseren Klient:innen und Angehörigen für ihr Vertrauen in uns!“ so Obfrau Hertnagel und Geschäftsführerin Bemetz-Kochhafen.

Mit Musikbegleitung von Evelyn Fink-Mennel, Pia Mennel und Philipp Lingg und einem Buffet erfolgte der Ausklang der Feier.

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24 neue Trainerinnen für das OTAGO-Übungsprogramm „Aktiv und selbständig im Alter“

Seit Herbst 2022 konnten wir wieder zwei Ausbildungen zur OTAGO-Trainerin durchführen. 24 MOHI-Helferinnen haben den von der zertifizierten OTAGO-Ausbilderin Christiane Feuerstein (Studio Drehpunkt) geleiteten Lehrgang erfolgreich abgeschlossen.

Im schönen Rahmen des Schützengartens in Lustenau nahmen die frisch ausgebildeten Trainerinnen ihre Zertifikate und viel Lob für ihr großes Engagement entgegen. Sie haben die anspruchsvolle Ausbildung und Prüfung mit Bravour gemeistert. Wir gratulieren herzlich!

ARGE Geschäftsführerin Simone Bemetz-Kochhafen überreichte die Zertifikate und gratulierte den Damen gemeinsam mit Ausbilderin Christiane Feuerstein, Sandra König von Sicheres Vorarlberg (unser Projekt-Parnter) und unserer Vorsitzenden Kitty Hertnagel.

Wichtiger Beitrag für mehr Lebensqualität
Mit dieser zusätzlichen Qualifikation leisten die Helferinnen einen wichtigen Beitrag für mehr Lebensqualität und Selbstbestimmtheit für unsere älteren Menschen. Sie unterstützen die Senior*innen dabei, wieder fitter zu werden und aktiver am Leben teilzunehmen. Und hier ist nicht nur der körperliche, sondern auch der soziale Aspekt sehr wertvoll. Zusätzlich ist die neue Aufgabe eine Aufwertung des MOHI-Angebotes.

Das Interesse bei den betreuten Menschen ist groß. Auch die in einer Pilotphase von 2017 bis 2020 ausgebildeten Helferinnen sind nach der Coronapause wieder durchgestartet. Insgesamt bieten nun 17 MOHI-Ortsgruppen OTAGO in 29 Gemeinden an.

Opens internal link in current windowInfos zum OTAGO-Programm
Opens internal link in current windowDie Zertifikatsverleihung in Bildern


Sturzwetterwarnung direkt auf Ihr Handy

Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr eines Sturzes sowohl zuhause als auch unterwegs stark an. Was man auf den ersten Blick kaum glauben würde: Einen wesentlichen Einfluss auf das Sturzrisiko hat das Wetter.

Melden Sie sich bei der Sturzwettervorhersage an - Sie werden rechtzeitig direkt auf Ihrem Mobiltelefon über kritische Wetterlagen informiert. So können Sie sich auf alle Situationen gut vorbereiten und die Sturzgefahr verringern. Weitere Infos und Anmeldung: https://sturzwetterwarnung.at


Generalversammlung 2022

Am 31. Mai 2022 begrüßten wir Einsatzleiter*innen, Vertreter*innen des Landes und unsere Systempartner im Freihof Sulz zur jährlichen Generalversammlung. Neben Berichten über das vergangene Jahr und einem Ausblick gab es Ehrungen zu feiern aber auch Abschiede zu nehmen.

Horst Ihle, unser langjähriger Finanzreferent wurde für sein großartiges Engagement zum Ehrenobmann ernannt. Es hat uns sehr gefreut, dass auch seine Gattin Rosmarie und seine Tochter Bettina unsere Gäste waren. Bei dieser Gelegenheit konnten wir uns auch bei Bettina bedanken. Sie ist von Beginn an die Grafikerin bei der ARGE.

Für ihr langjähriges Engagement als Einsatzleiterinnen holten wir folgende Damen vor den Vorhang:
- Birgit Konzet, Nüziders, 30 Jahre
- Annelies Böhler, Alberschwende, 24 Jahre
- Anita Pfefferkorn, Frastanz, 24 Jahre
- Erna Troy, Bildstein, 22 Jahre
- Martha Fritsche, Brandnertal, 21 Jahre
- Kitty Hertnagel, Sulzberg, 21 Jahre

Verabschiedet haben wir uns von unserem Vorstandsmitglied Ingrid Furxer (GF Dornbirn) sowie von Dietmar Illmer von connexia. Auch ihnen gilt unser Danke von Herzen für ihren Einsatz für die Belange der MOHIs! Herzlich begrüßen wir seine Nachfolgerin Iris Grabher-Redlinger sowie die neuen Vorstandsmitglieder Simona Marinier (EL Bludenz) und Gerda Marte-Zerlauth (EL Blumenegg) und die neuen Kassaprüferinnen Hadwig Nenning (Kassierin Egg) und Cornelia Reibnegger (GF Hard).

Nach den Grußworten unserer Ehrengäste fand der Abend einen stimmigen Ausklang mit guten Gesprächen im schönen Rosensaal. Stimmig umrahmt wurde der Abend durch ein Saxophon-Quartett der Musikschule Rankweil.

Impressionen


Helfer*innen Landestreffen 2022

Über 600 MOHI-Betreuer*innen trafen sich am 17. Mai im Montforthaus in Feldkirch zum Landestreffen. Pandemiebedingt musste es letztes Jahr verschoben werden. Umso schöner war es, sich wieder zu begegnen! Wir freuten uns sehr, Helfer*innen aus allen Landesteilen – vom Kleinwalsertal über den Bregenzerwald bis zum Außermontafon – begrüßen zu können.

Am Nachmittag wurde die Geschichte des Studierstädtle Feldkirch durch mehrere Stadtführungen erkundet. Im Anschluss ging die von Demenzclown Marcel Briand mit humorvoller Thematisierung des Betreuungs- und Pflegethemas moderierte Dankeschönfeier über die Montforthausbühne.

Mit diesem Fest danken wir gemeinsam mit dem Land Vorarlberg den Helfer*innen für ihren unermüdlichen Einsatz, der mit viel Herzblut, Empathie und intuitivem Einfühlungsvermögen durchgeführt wird. Landesrätin Katharina Wiesflecker sprach den engagierten "Mohis" den Dank des Landes aus. Als kleines Zeichen der Anerkennung gab es für 50 Geehrte, die 20, 25 oder sogar 30 Jahre für den MoHi tätig sind, Präsente und Gratulationen: Ein Schuhlöffel als sinniges Präsent und praktisches Hilfsmittel sowie Feldkirch-Gutscheine.

Dem Dank schloss sich auch der Feldkircher Stadtrat Guntram Rederer an. Als wichtige Partner:innen nahmen Nikolaus Blatter, Fachbereichsleiter im Amt der Vorarlberger Landesregierung sowie Geschäftsführerin Mag. Angela Jäger und Obmann Wolfgang Rothmund von der Hauskrankenpflege Vorarlberg an dem Treffen teil.

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